Ratten und Mäuse wirksam bekämpfen

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Ungebetene Gäste im Keller, im Haus oder im Garten sind ein Graus. Sie bedienen sich an den Vorräten, zerstören die Kunststoffumrandungen von Kabeln oder fressen sich durch die Wände. Zusätzlich übertragen sie Krankheiten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Plagegeistern auf den Leib zu rücken. Wir verraten Ihnen die besten Methoden.

Warum Mäuse Ihnen das Leben schwer machen

Die Nager tummeln sich gerne in unmittelbarer Nähe zu Menschen. Sie breiten ihr Nest im Keller, auf dem Dachboden, in Wohnungen und Häusern aus. Die Tiere besitzen einen feinen Geruchsinn und ein sensibles Gehör. Zu den Lieblingsspeisen der Mäuse gehören Getreidekörner. Wählerisch sind die Schädlinge nicht. Als Allesfresser bekannt, freuen sie sich über Lebensmittel aller Art. Überall, wo sich die Plagegeister aufhalten, gibt es Spuren von Urin und Kot. Zudem nagen sie Gegenstände und die Ummantelung von Kabeln an. Im schlimmsten Fall verursachen sie dadurch einen Brand. Neben den Schäden geht eine weitere Gefahr von ihnen aus: Sie übertragen die Krankheiten:

  • Typhus,
  • Weilsche Gelbsucht und
  • Salmonellen.

Das sind gute Gründe, sich dem Problem schnell und gezielt mit den richtigen Mitteln anzunehmen.

Mäusen das Handwerk legen

Die Tiere sind sehr scheu. Sie vermeiden den direkten Kontakt zum Menschen. Um die Maus erfolgreich zu fangen, platzieren sie die Lockmittel in Köderboxen oder an Wandsockeln. Funktioniert das nicht, eruieren Sie, wo die Tiere ihre Nahrung finden. Entfernen Sie die Futterquelle. Platzieren Sie im Anschluss erneut einen Köder. Zu den klassischen Mitteln zur Bekämpfung der Eindringlinge gehören Schlagfallen. Gorilla Traps aus dem Futura-Shop sind hocheffektiv. Die Modelle sind leicht zu spannen. Kommt die Maus dem Köder näher, löst die Falle mit einer hohen Kraft aus und bricht ihr das Genick. Zur Anwendung kommt der innovative, giftfreie Lockstoff NARA®. Mit dem Produkt fangen die meisten Nutzer die Schädlinge innerhalb eines Tages, da das spezielle Aroma diese schnell anlockt. Dank Plastikschutz tummeln sich keine Insekten um die Falle.

Lebendfallen für die Mäusejagd

Eine humanere Methode ist die Lebendfalle Maus. Mit der CheeseTrap fangen Sie Nager, ohne diese zu töten. Die Handhabung ist tierfreundlich, da Sie die Schädlinge lebend einsammeln. Im Anschluss lassen Sie diese an einem anderen Ort frei. Die Produkte sind wiederverwendbar, giftfrei und hygienisch. Sie setzen sie überall im Haus und Garten ein. Voraussetzung ist die tägliche Prüfung der Falle, da das Tier sonst qualvoll verendet.

Was hilft noch gegen Mäuse?

Wichtig für die dauerhafte Bekämpfung ist das Beheben von baulichen Mängeln. Die Schädlinge verschaffen sich über Ritzen und Löcher in Ihren Wänden oder im Mauerwerk Zutritt. Eisenwolle verhindert, dass die Nager sich erneut einen Weg bahnen. Verschließen Sie offene Kellerfenster. Sehr schmale Türstreifen sind ebenfalls ein beliebter Zugang. Mäuse brauchen nur einen winzigen Riss in der Breite eines Bleistiftes, um ins Haus zu gelangen. Mit Tür-Gummilippen oder einem Bürstenstreifen verhindern Sie, dass sich die Nagetiere durch den dünnsten Spalt ins Innere wagen. Durch den Einsatz eines speziellen Mäuse-Ex-Sprays mit ätherischen Ölen meiden die Nager die behandelten Bereiche. Es wirkt bis zu vier Wochen.

Ratten als gefürchtete Überträger von Krankheiten

Diese Nager lieben Feuchträume. Sie bewegen sich gerne in der Nähe von Teichen, Wassergruben, Kellern und Kanalisationen. Im Rudel fühlen sie sich am wohlsten. Küchenabfälle gehören zu ihren Lieblingsmahlzeiten. Sie nagen Verpackungen durch, um an den Inhalt zu gelangen. Gerne bedienen sie sich an Essensresten, die Sie unachtsam durch die Toilette entsorgen. Wie Mäuse hinterlassen sie Urin und Kot. In deren Ausscheidungen verbergen sich hochinfektiöse Erreger für:

  • Typhus,
  • Ruhr,
  • Tuberkulose,
  • Cholera,
  • Pest sowie
  • Maul- und Klauenseuche.

Ratten in die Falle locken

Um die Nager effektiv zu bekämpfen, finden Sie heraus, wie sie sich Zutritt zum Haus verschaffen. Denkbar sind:

  • Spalten,
  • undichte Türen,
  • Löcher,
  • defekte Rohre und
  • zerbrochene Scheiben.

Platzieren Sie eine Rattenfalle inklusive Köder direkt an den Öffnungen. Diese erhalten Sie ebenfalls mit dem giftfreien Lockstoff NARA®, der die Nager zuverlässig und schnell anlockt. Zusätzlich sichern Sie die Wohnung oder das Haus, damit die Tiere nicht erneut hineingelangen.

Verschließen Sie sämtliche Durchschlupfmöglichkeiten. Verpacken Sie Lebensmittel und Futter dicht. Werfen Sie niemals Essenreste in die Toilette oder auf den Kompost, da Sie damit Schädlinge anlocken.

Lebendfallen für Ratten?

Bei Mäusen sind Lebendfallen eine gute Alternative zur Schlagfalle. Zur Bekämpfung von Ratten kommen sie nicht in Betracht. Da die Tiere nach dem Aussetzen zurück zum Ausgangsort finden, ist es erforderlich, diese anderweitig zu töten. Die klassische Rattenfalle, die einen Genickbruch verursacht, ist daher die humanste Art der Schädlingsbekämpfung.