Kontaktlinsen oder Brille, eine individuelle Entscheidung

Kontaktlinsen oder Brille, eine individuelle Entscheidung

Die Brillenstudie 2019 des Instituts für Demoskopie Allensbach brachte hervor, dass bereits im Jahr 2019 41,1 Millionen Menschen über 16 Jahre eine Brille trugen. 3,4 Millionen Deutsche hatten sich bis zu diesem Zeitpunkt für Kontaktlinsen entschieden.

Was spricht für das Tragen einer Brille?

Gut auszusehen ist vor allem im Beruf wichtig. Schönheit beeinflusst den Erfolg. Daher greift eine Vielzahl von Berufstätigen zur Brille, die das Outfit als modisches Accessoire ergänzt.

Die überwiegende Anzahl der Brillenträger trägt sie aufgrund von Weit- oder Kurzsichtigkeit oder Hornhautverkrümmungen.

Im Gegensatz zu Kontaktlinsen eignen sich Brillen auch für Fehlsichtige mit trockenen Augen.

Zu einer Sonnenbrille greifen lichtempfindliche Menschen. Ursachen für Lichtempfindlichkeit können sein:

  • Infektionen,
  • Verletzungen,
  • trockene Augen und
  • Entzündungen der Hornhaut.

Das Tragen einer Brille bedarf keiner Eingewöhnung. Zudem lassen sie sich leicht reinigen.

Brillen sind langlebig. Es ist nicht wie bei den Kontaktlinsen notwendig, diese in regelmäßigen Abständen auszutauschen.

Was bewegt Menschen dazu, Kontaktlinsen zu tragen?

Das Tragen einer Brille ist nicht jedermanns Sache. Eine Korrektur der Fehlsichtigkeit durch Lasern der Augen kommt ebenfalls für viele nicht infrage. Eine Alternative sind Kontaktlinsen, für die Innungsaugenoptiker zahlreiche Vorteile fanden:

  1. Kontaktlinsen schränken das Gesichtsfeld nicht ein. Bei einer Brille stört der Rahmen den Rundumblick.
  2. Das Tragen einer Brille bei sportlichen Aktivitäten ist hinderlich. Kontaktlinsen stören beim Sport nicht. Nur beim Schwimmen sollten Kontaktlinsenträger eine Schutzbrille tragen, da insbesondere weiche Kontaktlinsen nicht mit Chlor in Berührung kommen dürfen. Zudem besteht das Risiko, sie im Wasser zu verlieren.
  3. Nicht jedem steht eine Brille. Das Bedürfnis nach Schönheit veranlasst Menschen mit Augenproblemen, auf Kontaktlinsen zurückzugreifen. Diese sind beinahe unsichtbar, sodass eine Fehlsichtigkeit dem Gegenüber nicht auffällt.
  4. Kontaktlinsen bieten weiter den Vorteil, dass sie im Gegensatz zur Brille nicht beschlagen und auch an regnerischen Tagen die Sicht nicht einschränken.
  5. Das Tragen von Linsen ist in der Sauna möglich, Brillen bleiben draußen.
  6. Kontaktlinsen kommen für fast alle Fehlsichtigkeiten infrage. Bei Sehbehinderungen durch Hornhautverkrümmung und bei hohen Dioptrienwerten liegen Linsen bei ihrer Wirkung im Vorteil.

Welche Kontaktlinsen sind die richtigen?

Ihr Optiker verrät Ihnen, ob für Sie weiche oder harte Kontaktlinsen infrage kommen. Harte Linsen sind formstabil, weiche Linsen gibt es für diverse Ansprüche.

Kontaktlinsen korrigieren Kurz- und Weitsichtigkeit. Bei Alterssichtigkeit bringen multifokale Linsen ähnliche Vorteile wie eine Gleitsichtbrille.

Zudem erklärt der darauf spezialisierte Techniker Ihnen die Vor- und Nachteile von:

  • Tag- und Nachtlinsen,
  • Jahres-, Monats-, Wochen- und Tageslinsen,
  • farbigen Kontaktlinsen und
  • torischen Kontaktlinsen.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Portal von Lensbest, Deutschlands größten Versender für Pflegemittel, Brillen und Kontaktlinsen.

Fazit: Entscheidung verlangt nach einem Gespräch mit Optiker oder Augenarzt

Die Frage, ob für Sie eher Kontaktlinsen oder eine Brille infrage kommen, hängt von individuellen Gegebenheiten ab. Beide Sehhilfen haben Vor- und Nachteile. Klären Sie in einem persönlichen Gespräch mit Ihrem Optiker oder Augenarzt die Verträglichkeit von Kontaktlinsen für Ihre Augen ab.