Die Ausbildung zum Familienaufsteller

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Was ist die Familienaufstellung genau?

Die Familienaufstellung gehört zum Bereich der systemischen Aufstellungen. Hier werden Aspekte eines Systems oder Mitglieder einer Gruppe, wie beispielsweise einer Familie, durch eine Gruppe anderer Personen vertreten. Die stellvertretenden Personen werden während der Aufstellung miteinander in repräsentative Beziehungen gestellt. Dadurch leitet sich auch der Begriff der „Aufstellung“ ab. Unbewusste Zusammenhänge, Konflikte und Probleme können dadurch ans Tageslicht kommen, da diese den betroffenden Personen gar nicht in aller Klarheit bewusst sind. Im Anschluss können die Probleme so angegangen, verändert und im besten Fall langfristig gelöst werden.

Die Ausbildung zum Leiter von Familienaufstellungen

Die Ausbildung zum Leiter von Aufstellungen ist zertifiziert und doppelt anerkannt. Während der Ausbildungen werden über die Grundtechniken hinaus viele Spezialtechniken und verschiedene Aufstellungsformen vermittelt. Dazu zählt beispielsweise neben der Familienaufstellung auch die Strukturaufstellung und die Organisationsaufstellung. Im Laufe der Ausbildung bei InKostellation lernen die Teilnehmer viele verschiedene Persönlichkeiten an Aufstellen kennen und können dadurch ganz einfach aus den verschiedenen Ansätzen ihren ganz persönlichen und individuellen Stil entwickeln.

Die Teams der Trainer haben selbst bereits über tausend Aufstellungen begleitet, haben von einer Vielzahl an Instituten und Lehrpersonen gelernt. Darüber hinaus besuchen sie weiterhin laufend Fortbildungen, Intervisionen und Supervisionen. Besonders schätzen die Teilnehmer der InKonstellation Ausbildung den hohen Anteil an Praxisübungen, als auch, dass die durchgeführten Aufstellungen immer im Detail erklärt werden – mitsamt der zugrunde liegenden Haltung und den Hintergründen.

Woraus besteht die Ausbildung zum Familienaufsteller?

Teil der Ausbildung ist ein interaktiver Input der Trainer, zum Beispiel bei der Vorstellung einer speziellen Art der Aufstellung wie der Familienaufstellung. Diese wird dann im Detail erklärt. Abschließend werden die einzelnen Schritte in der System- oder Strukturaufstellung besprochen. Dazu gehört auch das Diskutieren über etwaige Alternativen und eine Nachbereitung des Inhalts der jeweiligen Aufstellung. Kommen besondere Phänomene des Einzelfalls hinzu, werden diese selbstverständlich auch ausführlich erläutert.

Außerdem finden die Aufstellungen oft in kleinen Gruppen statt. Dadurch lernen die Teilnehmer nicht nur ihr eigenes Ich besser kennen, sondern auch die anderen Teilnehmer der Ausbildung. Die Ausbildung bietet damit viel Platz für Selbstreflexion und eine neue Selbsterfahrung. Selbst dann, wenn es sich um die Aufstellung fremder Familien handelt, können die Teilnehmer dadurch Rückschlüsse auf eigene, persönliche Themen ziehen und an diesen arbeiten.

Das Seminar wird ergänzt durch neuen Input zu Fragetechniken, der inneren Einstellung sowie Kurzinterventionen, die aus dem Bereich des systemischen Coachings stammen. Die Teilnehmer der Ausbildung werden Schritt für Schritt an ihre neue Aufgabe herangeführt, bis zu dem Punkt, an dem sie Aufstellung ganz alleine leiten können.

Die Ausbildung zum Familienaufsteller ist daher ein toller Schritt in eine neue berufliche Zukunft, wie auch der Schlüssel dazu, an der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten. Hierbei gehen die persönliche und die berufliche Entwicklung Hand in Hand.