Was hilft bei einer Erkältung?

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Schnupfen, Husten, Heiserkeit – oft kommen die Symptome schleichend. Gesellen sich Gliederschmerzen und Fieber hinzu, besteht kein Zweifel mehr: Die Erkältung hat uns erwischt. Sie heilt in den meisten Fällen ohne Behandlung aus. Wir verraten Ihnen Maßnahmen, um die Beschwerden schnell zu lindern.

Die typischen Symptome der Erkältung:

  • zugeschwollene Nase
  • dünn- bis zähflüssiger Schnupfen
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • Husten
  • Heiserkeit
  • Kratzen im Hals
  • Halsschmerzen
  • Abgeschlagenheit und Müdigkeit
  • teilweise Fieber/erhöhte Temperatur

Ein heißes Wannenbad fördert die Abwehr

Um die Beschwerden bei einer Erkältung abzumildern, empfehlen sich verschiedene Hausmittel. Ein zehn- bis zwanzigminütiges Erkältungsbad steigert die Körpertemperatur. Das kurbelt die Immunabwehr an. Badezusätze mit Eukalyptus- oder Mentholöl weisen eine ähnliche Wirkung wie die Dampfinhalation auf. Sie wirken wohltuend auf die Schleimhäute. Gleichzeitig fördert das warme Wasser das Lockern und Durchbluten der Muskulatur. Gliederschmerzen verschwinden schneller.

Viel Trinken schwemmt Erreger aus

Im Zuge der Erkältung benötigt der Körper mehr Flüssigkeit. Tritt Fieber auf, schwitzen Sie vermehrt. Der Körper verliert Wasser. Ausreichend Flüssigkeit hält die Schleimhäute in Hals und Nase feucht. Das Sekret verflüssigt. Der Körper schwemmt die Erreger aus. Durch den Schnupfen verlieren Sie Flüssigkeit. Trinken Sie mehr ungesüßten Tee, Wasser und Saftschorlen gleicht das den Verlust aus.

Inhalieren, um Beschwerden zu lindern

Eine weitere Möglichkeit ist die Dampfinhalation. Mit dieser befeuchten Sie die Schleimhäute. Festsitzender Schleim löst sich. Erkältungsbedingte Kopfschmerzen verschwinden, sobald die Nase frei ist. Die Wirkung verstärken Sie mit Zusätzen wie Eukalyptusöl, Kamille und Latschenkiefer. Kamille wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Die ätherischen Öle lösen den Schleim. Inhalieren Sie bis zu dreimal täglich für fünf bis zehn Minuten.

Medikamente bei Erkältungsbeschwerden

Nasentropfen mit Xylometazolin oder Phenylephrin wirken abschwellend. Sie erleichtern das Atmen. Achten Sie darauf, dass Sie Nasensprays mit diesen Wirkstoffen nicht länger als eine Woche anwenden. Sonst tritt ein Gewöhnungseffekt ein.

Meerwassernasenspray nutzen Sie problemlos über einen längeren Zeitraum. Um Glieder- und Kopfschmerzen zu bekämpfen, greifen Sie auf klassische Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen zurück. Sie wirken zusätzlich entzündungshemmend. Bei Fieber senken sie die Temperatur. Schleimlöser erleichtert das Abhusten. Hustenstiller wirken befreiend bei Reizhusten.