Wasserbett oder Boxspringbett?

Wasserbett oder Boxspringbett?

Jede Nacht, während wir schlafen, regeneriert sich unser Körper. Im Schlaf festigen wir nicht nur neu Erlerntes und währen Krankheiten ab, sondern der Körper kann im Schlaf auch Stress verarbeiten und ist das Fundament für einen Tag voller Energie. In Kombination mit einer gesunden Ernährung und ausreichender Bewegung ist erholsamer Schlaf der Bestandteil zu einem geistigen und körperlich gesunden Leben.
Maßgeblich kommen für einen gesunden Schlaf nicht nur die Schlafumgebung und das Schlafklima, sondern auch das individuelle Schlafsystem zum Tragen. Abgesehen von klassischen Schlafsystemen, wie zum Beispiel ein Bettrahmen mit Lattenrost und Matratze gibt es auch noch die Möglichkeit eines Wasserbettes oder Boxspringbettes.

Was ist ein Wasserbett?

Ein Wasserbett hat in jeder Lage einen einmaligen Liegekomfort. Über Materialermüdung und Rücksprungskraft muss man sich bei einem Wasserbett keine Gedanken machen. Das Wasser wird bei Druck verdrängt und kehrt bei abnehmendem Druck in seine Ursprungsform zurück. Da sich Wasser nicht komprimieren lässt, wird die Matratze niemals Kuhlen aufweisen. Das Wasser reagiert sofort auf einen Positionswechsel und ist ideal für Rücken-, Seiten- oder Bauchschläfer.

Woraus besteht ein Wasserbett?

Ein Wasserbett besteht hauptsächlich aus einem Wasserkern. Wasserbetten benötigen einen speziellen Sockel, da der Wasserkern nicht auf einem normalen Lattenrost liegen kann. Der Sockel besteht aus einigen Gewichtsverteilern, somit wird die Last des Wassers auf die gesamte Fläche verteilt. Diese Verteiler werden durch die Sockelblenden und Bodenplatte verdeckt. Falls der Wasserkern mal beschädigt wird, wird das Schlafzimmer nicht überflutet, denn dieser befindet sich in einer Sicherheitswanne. Es gibt zahlreiche Varianten von Wasserbetten. Bei Softside Wasserbetten entscheidet man sich für eine wärmedämmende Schaumstoffumrandung. Bei Hardside Wasserbetten fällt die Wahl auf einen festen Holz- oder Aluminiumrahmen.

Solo- oder Dualsystem?

Möchte man sich ein Wasserbett kaufen, sollte man überlegen, ob man eine Solowasserblase  oder ein Dualsystem haben möchte. Schläft man allein im Bett, wählt man vorrangig das Solosystem. Wenn zwei Personen im Bett schlafen, kommt meistens das Dual-System zum Einsatz. Da es unabhängig voneinander eingestellt werden kann und sich auf die jeweiligen Bedürfnisse der Personen anpasst.

Was ist ein Boxspringbett?

Ein Boxspringbett setzt sich aus drei Liegeelementen zusammen. Diese bestehen aus der Unterbox, der Matratze und dem Topper. Um den vollen Schlafkomfort eines Boxspringbettes zu erleben, sollten alle drei Elemente gut aufeinander abgestimmt sein. Zum Bestandteil eines Boxspringbettes gehören außerdem noch Kopfteil und Füße.

Das Boxspring/ Unterbox

Das Untergestell des Bettes wird auch als Boxspring bezeichnet. Es besteht aus einem Holzrahmen, worin sich die Federung des Boxspringbettes befindet, und steht meistens auf Füßen, so kann die Luft bestmöglich zirkulieren. Bei der Federung können zwei verschiedene Federsysteme zum Einsatz kommen. Hierbei unterscheidet man zwischen Bonellfederkern oder Tonnentaschenfederkern.
Es ist wichtig, bei dem Kauf eines Boxspringbettes darauf zu achten, dass sich eine Boxspring- Federung in der Unterbox befindet und nicht nur das Bett in Boxspring- Optik verkauft wird.

Die Matratze

Auf dem Boxspring wird wie auf üblichen Betten eine Matratze gelegt. Diese sollte auf die eigenen Bedürfnisse und auf das Boxspring abgestimmt sein.
Bei den Bonellfederkernen verteilt sich der aufliegende Druck auf eine größere Fläche und führt somit zu einem weichen und angenehmen Liegegefühl.
Bei den Tonnentaschenfederkernen ist der aufliegende Druck auf einem bestimmten Punkt. Der Kern gibt nur an den Stellen nach, wo der Körper aufliegt, was sich merklich härter anfühlt.
Aber auch andere Komponenten wie zum Beispiel Matratzen mit einer Kaltschaumabdeckung oder PU- Abdeckungen spielen eine Rolle.

Der Topper

Der Topper ist eine dünne Matratze, die auf der Hauptmatratze aufliegt. Sie gibt dem Bett einen extra auf sie abgestimmten Liegekomfort und schont die darunter liegende Matratze. Topper gibt es in verschiedenen Varianten wie zum Beispiel aus Kaltschaum, Visco- Schaum, PU- Schaum oder Klimalatex.