Urlaub mit Familie: Hotel, Freizeitpark oder doch Camping?

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Auch wenn die Interessen von Eltern und Kindern beim Urlaub manchmal auseinandergehen, sind sie sich doch bei einer Sache einig – die freie Zeit muss vor allem Spaß machen. Die Wege zum Erreichen dieses Zieles sind vielfältig. Neben einem klassischen Hotelurlaub stehen hauptsächlich Camping oder immer häufiger ein Ausflug in einen Ferienpark hoch im Kurs. Doch worauf gilt es bei den verschiedenen Varianten zu achten und wo liegen die jeweiligen Vorteile?

Das Hotel: Mehr Komfort, weniger Sorgen?

Nach wie vor ein Klassiker ist der Urlaub in einem Hotel. Schnell gebucht, eingecheckt und dann wird entspannt – so die Vorstellung vieler Eltern, wenn sie sich für diese Urlaubsform entschieden haben. Doch es lauern auch einige Stolpersteine. Bietet das Hotel nicht genügend Abwechslung für die Kinder, ist die Stimmung schneller im Keller als gedacht. Daher sollte im Vorfeld darauf geachtet werden, dass ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder im Angebot des Hotels zu finden ist. Foren und Vergleichsportale helfen dabei, ein Bild von der Anlage zu bekommen, um schon vor der Anreise zu wissen, ob der Urlaub den erhofften Charakter bekommt.

Der Ferienpark: Mehr Individualismus?

Ferienparks punkten in erster Linie damit, dass sie auf einem weiträumigen Gelände sehr viele Angebote an die Gäste machen können. Dadurch bietet sich reichlich Abwechslung und auch nach mehreren Tagen kann noch jede Menge erkundet werden. Im Gegensatz zum Hotel bedarf es damit aber auch einer etwas intensiveren Planung des Tagesablaufes, da keine permanente Bedienung stattfindet. Angelegenheiten wie das Zubereiten von Mahlzeiten fallen also auf Sie selbst zurück. Die Unterkunft kann je nach Belieben gebucht werden. Die Ferienparks unterscheiden dabei oft zwischen den Kategorien Komfort, Premium und VIP, welche Aufschluss über die Ausstattung in den Bungalows geben. Highlights eines solchen Parks sind in der Regel großflächig angelegte Schwimmhallen, die für alle Altersgruppen konzipiert sind.

Camping: Die größte Freiheit?

Ebenfalls äußerst beliebt sind Urlaube auf Campingplätzen. In diesem Bereich hat sich gerade in den letzten Jahren viel verändert. Heftete dem Camping einst ein etwas rustikales Image an, bieten viele Anlagen mittlerweile auch luxuriösere Unterkünfte. Dennoch handelt es sich bei dieser Art des Urlaubs wahrscheinlich nach wie vor um das größte Naturerlebnis. Nächte unter freiem Himmel geben auch Kindern schöne Eindrücke. Dazu bieten die Gelände ausreichende Spielflächen, um mehrere Tage sorgenfrei verbringen zu können. Ein Nachteil von Camping liegt allerdings darin, dass kein Rahmenprogramm angeboten wird. Die Freizeitgestaltung bedarf daher einer erhöhten Kreativität, damit keine Langeweile aufkommt.

Fazit: Die Abwechslung macht es aus

Unter dem Strich kann keine der drei genannten Varianten das Prädikat „perfekt“ für sich beanspruchen. Sowohl der Urlaub im Hotel, als auch ein Ferienpark oder Camping weisen alle ihre Vorteile und Tücken auf. Es empfiehlt sich, jede Form einmal selbst auszuprobieren, um sich ein Bild von den Möglichkeiten zu machen. Festzuhalten ist auch, dass eine gute Planung beim Arbeitgeber stets den ersten Schritt hin zu einem entspannenden Urlaub darstellt. Damit stellt sich der Spaßfaktor dann automatisch von selbst ein und die freie Zeit mit der Familie kann sich in seiner vollen Blüte entfalten.