Kinderkleidung budgetschonend einkaufen

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Es gibt kaum Dinge, die so oft nachgekauft werden müssen wie Kinderkleidung. Gefühlt über Nacht wächst der Nachwuchs aus seiner fast noch neuen Jacke heraus und es muss eine Neue her. Solche Szenarien kommen vermutlich allen Eltern bekannt so. Ein Kleidungsstück wird von der Tochter oder dem Sohn vielleicht ein halbes Jahr getragen, dann muss man es schon eine oder sogar zwei Größen größer kaufen. Vorausgesetzt, dass das Kleiderstück überhaupt vom Kind ausgetragen wird. Wie jeder weiß gehen Kinder nicht immer besonders mit ihrem Spielzeug oder auch ihrem Gewand um. Gerade beim Spielen im Freien passiert es oft, dass Grasflecken in der neuen, hellen Hose entstehen. Aber auch mit einer Schere versuchen sich vor allem Kleinkinder gerne als Designer ihrer eigenen Kleidungsstücke – oft sind sie dann, zumindest aus Sicht der Eltern, nicht mehr tragbar.

Muss es immer Neuware sein?

Da es auf Dauer teuer wird, seinem Kind jedes kaputt oder zu klein gewordene Kleidungstück neu nachzukaufen, schauen sich viele Elternteile nach günstigen Alternativen um. Wenn man für Kinder günstig einkaufen will, greifen viele auf Second-Hand-Ware zurück. Egal ob bei Basaren, Flohmärkten oder ganz klassisch im Second-Hand-Laden, das Vorurteil, dass bereits getragenen Kleidung qualitativ schlecht und beschädigt ist, ist schlichtweg falsch. Der Großteil der Second-Hand-Ware wird vor ihrem Verkauf gründlich auf Mängel geprüft. Ist die Kleidung nicht in einem einwandfreiem Zustand muss dies deutlich gekennzeichnet werden. In der Regel ist Kleidung aus zweiter Hand in einer hervorragenden Verfassung und meistens merkt man der Kleidung nicht einmal an, dass die bereits getragen wurde. Gerade bei Kinderkleidung werden auch viele ungetragene Stücke angeboten, beispielsweise weil das Kind als Geschenk einen neuen Pulli bekommt, der ihm aber schon um einiges zu klein ist. Dieses Gewand verkaufen Eltern dann auf Flohmärkten oder Online-Plattformen. Der große Vorteil, der second-Hand-Kleidung für Kinder hat ist ein finanzieller. Der Preis, um den man ein Kleidungsstück aus zweiter Hand erstehen kann, liegt meist mehr als 60% unter dem originalen Kaufpreis. Bei Flohmärkten oder Basaren kann man es mit etwas Verhandlungsgeschick sogar schaffen, den Preis eines Stückes noch um ein wenig zu drücken.

In der heutigen Zeit nimmt die Zahl an Online-Portalen, auf denen gebrauchte Kleidung verkauft wird, stetig zu. Dadurch, dass auf diesen Plattform meistens jeder seine Artikel anbieten kann, werden derartige Portale zu richtigen Tauschbasen. Auf ihnen können Eltern nicht nur neues Gewand für ihre Kinder kaufen, sondern die Kleidungsstücke, die den Kindern mittlerweile zu klein sind und noch in einem guten zustand sind, auch selber wieder verkaufen. Filtert man die Kleinanzeigen so, dass einem nur die Angebote innerhalb einer bestimmten Reichweite angezeigt werden, kann man sich durch eine direkte Abholungen ebenfalls die Versandkosten ersparen, und das Kleidungsstück eventuell sogar noch vor Ort beim Anbieter anprobieren. Dies bietet einen enormen finanziellen Vorteil. Denn passt ein Kleidungsstück nicht, oder hat es Defekte, muss man eventuell neben dem Versand zu sich nach Hause auch noch die Kosten für die Rücksendung bezahlen.

Recycling – neue Kleidung fürs Kind, ohne einen Cent auszugeben

Viele Familien haben das Problem, dass sie nicht wissen, was sie mit zu klein gewordener Kleidung machen sollen. Natürlich ist der Verkauf der Kleidung eine Möglichkeit. Doch etwas online oder direkt an einem Flohmarkt oder Basar zu verkaufen kostet Zeit. Zeit, die viele nicht aufbringen möchten. Somit wird das Gewand dann in vielen Haushalten in eine Kiste oder einen Karton gesteckt und im Keller verstaut, bis man sich einmal dazu überwindet sie wegzuschmeißen. Doch da die Kinderbekleidung meist erst einige Monate alt ist und in einem sehr guten Zustand ist, wäre es echt schade sie wegzuschmeißen. Eine Idee um die Lebensdauer und vor allem Nutzungsdauer eines Kleidungsstückes für Kinder zu verlängern ist es, das Gewand innerhalb einer Gruppe zu recyceln. Gibt es in einer Familie mehrere Kinder, kann man die alte Kleidung eines Kindes einfach tauschen und wiederverwenden. Werden dem älteren Kind die Kleidungsstücke zu klein, passen sie vielleicht dem nächstjüngeren Kind. Dieses „Kleidungsrecycling“ muss nicht nur innerhalb eines Haushaltes stattfinden. Auch verwandte oder befreundete Familien können sich gegenseitig mit zu klein gewordenem Gewand versorgen, und sich somit einiges ersparen, sowohl an Geld als auch an Nerven. Denn mit der Frage „Wohin mit zu klein gewordenem Kindergewand?“ wird früher oder später jede Familie, die Kinder hat, konfrontiert.