Tipps und Tricks für einen familienfreundlichen Garten

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Der Garten sollte einerseits den natürlichen Entdeckungs- wie auch Bewegungsdrang des Kindes unterstützen, andererseits aber auch ein (ungefährlicher) Abenteuerspielplatz sein, um die Sinne ansprechen wie fördern zu können.

Dass sich die Eltern den Garten oft als Ruhepol wünschen, um vom stressigen Alltag abschalten zu können, mag natürlich verständlich sein. Genau deshalb ist es wichtig, den Garten derart zu gestalten, sodass am Ende alle Seiten zufrieden sind.

Wenn bei der Gestaltung des Gartens nämlich darauf geachtet wurde, diesen so familienfreundlich wie möglich herzurichten, so ist das wohl einer der schönsten Plätze, der für Eltern wie auch Kinder zur Verfügung stehen kann.

Die Berechnung der Rasenfläche

Bevor man sich mit der Gartengestaltung auseinandersetzt, sollte man sich die Frage beantworten, was alles im Garten Platz haben muss. Möchte man eine Gartenhütte aufstellen, plant man eine Terrasse mit großem Esstisch und vielen Sitzgelegenheiten oder genügt am Ende auch ein einzelner „Eye-Catcher“ wie beispielsweise ein schöner Hängesessel? Anhand der Überlegungen kann dann auch die Größe der Rasenfläche berechnet werden.

Natürlich spielen die zur Verfügung stehenden Quadratmeter sehr wohl eine wesentliche Rolle. Wer nämlich nur wenig Platz zur Verfügung hat, der muss sich diesen besonders gut einteilen. Jedoch ist es ratsam, dem Nachwuchs genügend Rasenfläche anbieten zu können, damit hier auch problemlos im Gras gespielt werden kann.

Besonders interessant ist hier der Rollrasen. Nach dem Verlegen muss in der Regel nur eine Woche gewartet werden, bis man diesen sodann betreten kann. Zudem verfügt ein Rollrasen über eine sehr dichte Grasnarbe und ist einfach zu pflegen.

Auf die Witterungsbeständigkeit des Materials achten

Neben der Rasenfläche geht es auch um das Angebot, das dem Nachwuchs gemacht werden kann. Gibt es einen Sandkasten, ein Klettergerüst, eine Schaukel oder ein Trampolin? Das Spielangebot sollte natürlich vom Alter des Kindes abhängig gemacht werden – und natürlich auch von den Interessen. Das heißt, man sollte seinen Nachwuchs sehr wohl auch dahingehend fragen, was gewünscht wird. Wird gerne im Sand gespielt, so mag ein Klettergerüst keine richtige Freude machen.

Wichtig ist, dass die Spielgeräte, die für den Garten gedacht sind, auch aus einem entsprechenden Material sind, sodass die unterschiedlichen Jahreszeiten für mehrere Jahre ausgehalten werden können. Entscheidet man sich für Holz, so mag es empfehlenswert sein, jährlich eine ölbasierte Lasur aufzutragen, die sodann als Schutz fungiert.

Nach jedem Winter sollten die Spielgeräte übrigens auf mögliche Schäden kontrolliert werden.

Garten darf nicht zur Gefahr werden

Wird ein reiner Ziergarten geplant, so mag das für die Kinder keinesfalls spannend sein – vor allem auch dann nicht, wenn sich dann im Garten noch giftige Pflanzen, so beispielsweise Tollkirschen oder Hortensien, befinden. Denn hier verwandelt sich der Garten schnell in eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Ein Nutzgarten mag daher eine wesentlich bessere Alternative sein. Denn der Nachwuchs kann probieren, sich als Hobbygärtner die Zeit zu vertreiben.

Beispielsweise kann man ein eigenes Gemüsebeet für das Kind anlegen, das dann gemeinsam gepflegt wird. So kann man Kartoffeln, Bohnen, Möhren oder auch Erbsen anpflanzen und diese dann, nachdem sie fertig sind, ernten und verzehren.

Hat man einen eigenen Garten, so ist es wichtig, dass der Nachwuchs von Anfang an miteingebunden wird. Nur so kann das Interesse dann letztendlich auch gesteigert werden. Handelt es sich um einen Ziergarten, der mitunter noch Gefahren mit sich bringt, wird der Nachwuchs schnell die Lust daran verlieren und kein Interesse mehr daran haben, die Freizeit im Garten verbringen zu wollen.