Der beste Bodenbelag im Kinderzimmer

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Auf dem Boden lesen, toben oder spielen – die Nutzungsarten eines Kinderzimmers könnten in der Praxis kaum vielseitiger sein. Diesen Anforderungen muss nicht nur die Einrichtung gerecht werden, die dafür ausgesucht wird. Auf der anderen Seite ist es wichtig, sich als Eltern um den passenden Bodenbelag zu kümmern. In diesem Artikel nehmen wir die wichtigsten Tipps unter die Lupe, mit denen sogar der Boden zu einem zentralen Element der Gestaltung werden kann.

Kork als schonende Alternative

Natürliche Materialien sind auch in den Kinderzimmern sehr willkommen. Dies gilt für den Boden aus Kork, der aus mehreren Gründen eine sinnvolle Alternative ist. Zum einen wirkt Kork sehr gut isolierend, sodass der Nachwuchs dort keine kalten Füße bekommt. Auf der anderen Seite ist dieser Boden an seiner Oberfläche sehr leicht abwaschbar. Auf diese Weise ist es ein Leichtes, die Spuren der Kindheit zu beseitigen.

Auch in Sachen Sicherheit kann Kork durchaus überzeugen. Dies liegt zum einen daran, dass das Material rutschfest ist. Selbst die ersten Gehversuche können dort sicher über die Bühne gehen. Darüber hinaus ist der Korkboden deutlich weicher als manch andere Alternative und kaum brennbar. Gute Bedingungen also, um in einem Kinderzimmer zum Einsatz zu kommen.

Der warme Teppich zum Spielen

Kinder kommen von sich aus nur selten auf die Idee, sich auf jene Möbel zu setzen, die wirklich dafür gedacht waren. Stattdessen lassen sie sich in vielen Fällen gern auf dem Boden nieder. Damit dies eine bequeme Angelegenheit ist, sind Teppiche die passende Alternative. Kein Wunder, dass in Deutschland lange Zeit der Teppichboden dominierte, der in den letzten Jahren jedoch an Bedeutung verloren hat. Für Kinder kann der Teppich zu einem zusätzlichen Platz zum Spielen werden.

Doch nicht nur aus spielerischen Gründen sind Teppiche im Kinderzimmer eine gute Wahl. Darüber hinaus schlucken Teppiche jede Menge Lärm. Auch wenn der Nachwuchs mal etwas lauter sein sollte, werden die Vorteile dieser Eigenschaft deutlich spürbar. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, einen speziellen Teppich für Kinder zu kaufen, der deren Anforderungen perfekt gerecht wird.

Vorausgriff auf Laminat oder Parkett

Nicht jede Familie entscheidet sich dafür, in den Kinderzimmern für einen grundlegend verschiedenen Bodenbelag zu sorgen. In den späteren Jahren der Jugend möchte der Nachwuchs schließlich keinen Teppichboden mit Automotiven vor sich haben, der dadurch eine Renovierung notwendig macht. Sofern ein paar Nachteile in Kauf genommen werden, ist deshalb direkt der Griff zu Laminat oder Parkett möglich. Gerade das Laminat bietet die Möglichkeit, dass der Boden ohne große handwerkliche Kenntnisse selbst verlegt werden kann. Die Kosten reduzieren sich in der Folge nur auf das Material.

Auf der anderen Seite sind auch diese Böden nicht perfekt. Kleine Schäden, wie sie im Kinderzimmer immer Mal vorkommen können, lassen sich nur schwer reparieren. Stattdessen müssen in dem Fall meist ganze Paneele ausgetauscht werden, was einen erheblichen Aufwand mit sich bringt. Ein weiterer Nachteil liegt im starken Trittschall, der mit diesem Bodenbelag in Verbindung steht. Gerade im Raum eines Kindes, das sich gerne bewegen will und soll, ist dies keine perfekte Kombination. Gerade in jungen Jahren ist es deshalb durchaus angebracht, das Parkett durch einen großzügigen Teppich zu verdecken, der später ersetzt werden kann.