Asiatische Nudelsorten – Glutenfreie Alternativen zu Pasta

184 Aufrufe 0 Comment

Bei Nudeln denken die meisten Menschen wahrscheinlich zuerst an Italien. Das ist natürlich auch nicht weiter verwunderlich, essen wir doch alle gerne Spaghetti, Fusilli oder auch Tortellini. Aber der Ursprung der Nudel liegt eigentlich China. Dort standen bereits vor mehr als 4000 Jahren Nudeln auf dem Speiseplan. Während die italienische Pasta vor allem aus Weizenmehl hergestellt wird, finden sich unter den asiatischen Varianten auch Nudelsorten, die sich für Menschen mit Glutenunverträglichkeit eignen. So beispielweise die Soba Nudeln auch Buchweizen, aber auch viele andere Sorten. Mit typischen asiatischen Gewürzen wie der Sojasauce steht einem authentischen Asia Dinner nichts mehr im Wege.

Soba Nudeln

Wie schon erwähnt werden die Soba Noodles aus Buchweizen hergestellt. Die bräunlichen Soba Nudeln können zu den unterschiedlichsten Gerichten verarbeitet und sowohl kalt auch als warm gegessen werden. Die Nudeln sind in Japan ein äußerst beliebtes Essen, da sie nicht sehr teuer sind und gut sättigen. Dort gibt es auch viele Schnellrestaurants, die sich auf Gerichte mit Soba Nudeln spezialisiert haben. Das heute so beliebte japanische Fastfood hat aber auch eine lange Tradition. Die Toshikoshi Soba sind die letzte Speise im alten Jahr und müssen noch vor dem Jahreswechsel aufgegessen werden. Das soll Glück im neuen Jahr bringen. Soba Nudeln haben einen leicht nussigen Geschmack und eine Garzeit von ungefähr drei Minuten. Sie schmecken als Salat, gebraten oder auch in der Suppe wirklich lecker. Aber auch mit einer Bolognese Sauce sind sie für Allergiker eine perfekte Alternative zu herkömmlicher Pasta. Um sicher zu gehen, sollten jedoch immer die Inhaltsstoffe kontrolliert werden, da aus Kostengründen manchmal Weizenmehl hinzugefügt wird.

Reisnudeln

Eine auch in Deutschland bekannte und beliebte asiatische Nudelsorte sind die Reisnudeln. Auch wenn sie ihren Ursprung in China haben, findet man diese heutzutage in den meisten asiatischen Ländern. Reisnudeln werden, wie der Name schon vermuten lässt, auch Reismehl und Wasser hergestellt. Für eine bessere Konsistenz wird manchmal noch Tapioka- oder Maisstärke hinzugefügt. Die Reisnudeln sind in den verschiedensten Breiten erhältlich. Von dünnen Reisfadennudeln mit einer Dicke von 1 mm bis zu 10 mm dicken Reisbandnudeln. Sie haben eine sehr kurze Garzeit und können auch nur mit heißem Wasser übergossen werden. Nach ein paar Minuten quellen sind diese schon bereit zum Verzehr. Reisnudeln haben relativ wenig Eigengeschmack und können daher Aromen und Gewürze besonders gut aufnehmen. Viele asiatische Länder haben ihre eigenen, traditionellen Reisnudelgerichte. So werden diese beispielsweise für das bekannte indonesische Gericht Mihun Goreng verwendet. In China werden Reisnudeln gerne gebraten. In Thailand finden sich Reisnudeln vor allem in Suppen. Ein in Vietnam traditionelles Gericht ist die Pho Suppe, eine Rindersuppe mit Reisbandnudeln.

Glasnudeln

Die besonders dünnen Glasnudeln sind beinahe durchsichtig, daher auch ihr Name. Zumeist werden Glasnudeln aus Mungobohnenstärke hergestellt, sie können aber auch Tapioka- oder auch Süßkartoffelstärke enthalten. Bei Glasnudeln ist es ausreichend, diese mit kochendem Wasser zu übergießen und kurz quellen zu lassen. Wenn man diese als Suppenlage verwendet, können sie auch direkt zur Suppe gegeben werden. Aber auch gebraten oder frittiert schmecken Glasnudeln wirklich hervorragend. Wie auch schon die Reisnudeln haben Glasnudeln kaum Eigengeschmack. Dafür nehmen sie Gewürze oder Saucen gut auf. So hat man eine perfekte Alternative zu Weizennudeln, die nicht nur schnell zubereitet werden können, sondern auch noch wirklich lecker schmecken.