Deshalb bleiben Masken wichtig – auch für Kinder

Deshalb bleiben Masken wichtig – auch für Kinder

Es ist alles andere als einfach, einen Überblick über die aktuelle Corona-Lage zu haben. Maßnahmen ändern sich täglich oder unterscheiden sich von Landkreis zu Landkreis. Mal steigen die Infektionszahlen, doch die Hospitalisierungsrate geht herunter. Manchmal gilt Maskenpflicht und manchmal nicht.

Das ist für viele Menschen schwierig zu bewältigen, doch Familien leiden besonders unter der Situation. Denn es ist nicht nur die eigene Gesundheit, die bedacht werden muss, sondern auch die der Kinder. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden und die Kinder müssen vermittelt bekommen, was gerade passiert. Gerade zum Thema Masken haben die Kleinen oft Fragen. Zum Beispiel, wie lange man sie noch braucht.

Masken speziell für Kinder

Zum einen ist wichtig, dass jeder weiß, dass es spezielle Kindermasken gibt. Das Verwenden von Erwachsenenmasken war in der Anfangszeit der Pandemie eine Notlösung, sollte aber kein Dauerzustand werden. Denn Kinder haben nun mal kleinere Köpfe und da passen nicht alle Modelle.

Gleichzeitig haben Kindermasken den Vorteil, dass sie meist schöner gestaltet sind. Kinder freuen sich über die ausgefallenen, bunten Motive deutlich mehr als über ein einfaches Weiß. Somit fanden Eltern es von Anfang an leichter, die Masken als wichtig und praktisch darzustellen, wenn sie speziell für Kinder gemacht waren.

Grippewellen werden bleiben

Ob und wann Kinder Masken tragen sollten, ist immer abzuwägen. Im Idealfall sollten sie so selten wie möglich getragen werden – immer unter der Voraussetzung, dass Infektionsschutz trotzdem gegeben ist. Das heißt aber nicht, dass Masken in Zukunft keine Rolle mehr spielen werden.

Denn niemand weiß genau, was die nächste Covid- oder Grippewelle bringen wird. Sollte sich Covid in Zukunft nicht mehr so dramatisch entwickeln, wird die „normale Grippe“ wieder mehr Entfaltungsspielraum bekommen. Auch dann können Masken wieder wichtig werden. Im Aufenthaltsraum beim Arzt kann man sich und andere durch eine Maske beispielsweise schützen. Auch im Flugzeug oder in der Bahn kann eine Maske sinnvoll sein, wenn gerade Grippesaison ist.

Lerneffekt durch Masken

Kinder bemerken sehr schnell, wenn sich die Welt um sie herum verändert. Und da sie meist von Natur aus neugierig sind, stellen sie viele Fragen. Deshalb durften viele Eltern in der Pandemiezeit erleben, wie ihre Jüngsten Fragen zu Masken, Maßnahmen und allen möglichen weiteren Dingen hatten.

Manchmal ist die Beantwortung dieser Fragen etwas kompliziert. Doch meistens ist es eine gute Sache, dass die Kinder so interessiert sind. Dass manche Krankheiten übertragbar sind und andere nicht, wissen nun viele Kinder noch bevor das im Biologie-Unterricht überhaupt erwähnt wird. Dass es bestimmte Gesetze gibt, die nur für eine gewisse Zeit gelten, verstehen sie lange vor dem Sozialkundeunterricht. Die negativen Folgen der Pandemie dürfen nicht unter den Tisch gekehrt werden, doch vielen Eltern gelingt es auch, eine etwas optimistischere Sicht zu entwickeln.

Masken und Co. auf Lager haben

Die ungewisse Zukunft ist für viele Menschen eine Belastung. Eltern versuchen meist, ihre Kinder ein wenig zu beruhigen. Gleichzeitig ergreifen sie viele konkrete Maßnahmen, um in Zukunft besser vorbereitet zu sein. So werden viele Hausapotheken und Verbandskästen erweitert.

Desinfektionsmittel sind beispielsweise jetzt Standard für das kleine Notfall-Set zu Hause. Auch die Masken werden nicht mehr einzeln gekauft, sondern gleich auf Vorrat. Es sollte unbedingt daran gedacht werden, dass ausreichend Kindermasken vorhanden sind. Das Kaufen auf Vorrat ist bei Masken auch kein Problem, da sie nicht schlecht werden. Selbst wenn sich die Lage also entspannen sollte, war die Anschaffung nicht umsonst. Wachsen die Kinder aus der Maskengröße heraus, gibt es fast immer Freunde oder Verwandte, die noch Kinder im passenden Alter haben und die Masken übernehmen.