Was kostet eine Entrümpelung?

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Im Lauf der Jahre sammelt sich in nahezu jedem Haushalt eine ganze Menge Gerümpel an. In der Regel fristen diese Gegenstände in Kellern oder auf Dachböden ihr trostloses Dasein. Allzu viele Hauseigentümer scheuen sich vor dem Aufwand, den eine Entrümpelung mit sich bringt und schieben diese ungeliebte Tätigkeit oft viele Jahre vor sich her. Doch irgendwann müssen diese Gegenstände entsorgt werden – spätestens durch die Erben. Doch nicht nur das alltägliche Problem, sich nicht von Dingen trennen zu können, kann Ursache für eine notwendige Entrümpelung sein. Auch im Falle eines Wasser- oder Brandschadens sind umfangreiche Aufräum- und Entsorgungsmaßnahmen erforderlich. In extremen Fällen besteht die Notwendigkeit einer massiven Entrümpelung auch beim Auszug von Mietnomaden oder Messies.

Selbst entrümpeln oder Firma beauftragen?

Wer einmal den Entschluss gefasst hat, seinen Haushalt von unnötigem Gerümpel zu befreien, steht vor der Frage, ob es sinnvoller ist, selbst Hand anzulegen oder eine professionelle Entrümpelungsfirma zu beauftragen. Zu einer vernünftigen Entscheidung kommt man aber nur dann, wenn man die Kosten für die Vergabe an eine Fremdfirma möglichst genau einschätzen kann. Doch Vorsicht! Auch wer selbst entrümpelt, muss mit gewissen Fixkosten rechnen. Denn die Entsorgung der alten Gegenstände ist ab einer bestimmten Menge immer kostenpflichtig. Auch der Abtransport schwerer oder sperriger Güter führt nicht selten zu zusätzlichem finanziellem Aufwand. Am einfachsten ist die Entsorgung bei selbst durchgeführten Entrümpelungen sicherlich mithilfe eines Containers. Die Kosten hierfür sind von Region zu Region unterschiedlich und hängen vom gewünschten Fassungsvermögen, sowie der Mietdauer ab. In günstigen Regionen liegt der Preis für einen kleinen Container mit drei Kubikmetern etwa bei 200 Euro für eine einwöchige Mietdauer. Fünf Kubikmeter werden ca. mit 350 Euro veranschlagt und zehn Kubikmeter fallen etwa mit 500 Euro ins Gewicht. Der Vorteil eines Containers besteht darin, dass der Müll vorab nicht aufwendig sortiert werden muss. Bis auf einige Materialien, die dem Bereich Sondermüll zuzuordnen sind, darf in den Container alles rein.

Die bequeme Variante – der Profi kommt!

Am bequemsten ist eine Entrümpelung natürlich dann, wenn jemand anders die Arbeit macht. Spezielle Entrümpelungsfirmen erledigen diese Aufgabe schnell, sauber und entsorgen den ausgemusterten Hausrat fachgerecht. Doch wie sieht es mit den Kosten aus? Zunächst einmal dienen die angegebenen Preise lediglich als grobe Orientierung. Denn jedes seriöse Entrümpelungsunternehmen wird für ein konkretes Angebot erst das betreffende Objekt in Augenschein nehmen, um den Arbeitsaufwand möglichst exakt abschätzen zu können. Grundsätzlich ist aber die Größe des Haushalts der entscheidende Faktor. Eine 2-Zimmerwohnung dürfte in etwa Kosten von 1.000 Euro verursachen, wohingegen bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus ungefähr das Doppelte veranschlagt wird. Zuschläge werden immer dann erhoben, wenn überdurchschnittlich viel Hausrat besteht, die Wohnung komplett zugemüllt oder sogar von Messies bewohnt wurde oder spezielle Materialien vorhanden sind, die eine aufwendige und teure Entsorgung erfordern. Mehrtägige Arbeitseinsätze sind natürlich kostenintensiver.

Wertvolle Tipps

Am günstigsten ist natürlich immer die Entrümpelung, die man überhaupt nicht benötigt. Daher sollte darauf geachtet werden, nicht mehr benötigte Gegenstände sofort zu entsorgen und nicht irgendwo “zwischenzulagern”. Regelmäßige Inspektionen und Aufräumaktionen von Keller oder Dachboden können helfen, zu viel Gerümpel zu vermeiden. Ist eine Entrümpelung dennoch unvermeidlich, ist es sinnvoll, das Gerümpel nach noch verwendbaren Gegenständen zu durchsuchen. Selbst wenn sich diese nicht mehr zu Geld machen lassen, freuen sich bestimmte Einrichtungen immer über Spenden von Möbeln, Kleidung oder Geschirr. Was nicht entsorgt werden muss, verursacht auch keine Kosten. Daher sind Spenden an wohltätige Organisationen immer eine Win-win-Situation.