Textilien in der Waschmaschine imprägnieren

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Das Imprägnieren ist eine Behandlung, mit der Sie Textilien, Leder oder andere Stoffe unempfindlich gegen Feuchtigkeit, Verunreinigung und Verwitterung machen. Zur Anwendung kommen Imprägniersprays, die Sie auf die Außenseite des Kleidungsstücks auftragen. Eine gute Alternative sind Einwaschimprägnierungen. Diese arbeiten Sie mit der Waschmaschine ins Textil ein.

Warum imprägniert man Kleidung?

Imprägnierte Outdoorbekleidung verhindert bei starkem Regen und Wind das Durchdringen von Nässe. Die meisten wasserabweisenden Textilien besitzen eine Beschichtung aus Goretex®. Diese verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in die Kleidung. Durch das regelmäßige Tragen und Waschen reibt sich die Oberschicht von wind- und wasserdichten Textilien ab. Teilweise sind hohe Waschtemperaturen die Ursache für eine Beschädigung der wasser- und windabweisenden Membran. Der Oberstoff saugt bei einem Regenguss das Wasser auf und durchdringt den Stoff. Dadurch ist die Funktion des Kleidungsstückes nicht mehr gegeben.

Eine Imprägnierung ermöglicht das Erneuern der wasserabweisenden Eigenschaften. Sie verhindert das Durchnässen. Die Beschichtung leitet das Wasser ab. Trotzdem bleiben die Textilien atmungsaktiv. Die Feuchtigkeit dringt von innen nach außen. Auf diese Weise bleiben Sie bei schmuddeligem Wetter und bei schweißtreibenden Aktivitäten trocken und warm. Teilweise verbessern die Imprägnierungen die schmutzabweisenden Eigenschaften.

Imprägnieren in der Waschmaschine – wie funktioniert’s?

Bevor Sie die Wäsche in der Waschmaschine imprägnieren, beachten Sie Folgendes:

  • Imprägnieren Sie nur saubere Kleidung.
  • Waschen Sie die Textilien vorab, verzichten Sie auf Weichspüler.
  • Schließen Sie alle Knöpfe sowie Klett- und Reißverschlüsse.
  • Imprägnieren Sie maximal drei bis fünf Kleidungsstücke in einem Waschgang.
  • Damit nichts abfärbt, besitzen die Kleidungsstücke ähnliche Farben.
  • Teilweise verfügen Waschmaschinen über ein spezielles Imprägnier-Programm. Optional verwenden Sie einen Schonwaschgang bei 30 bis 40 °C.
  • Die Waschimprägnierung geben Sie in das Weichspülerfach. Wichtig ist, dass sich darin keine Reste von Weichspüler befinden.
  • Wählen Sie einen Schleudergang mit geringer Umdrehungszahl.
  • Je nach Produkt aktivieren Sie im Anschluss die Imprägnierung durch Hitze. Dazu geben Sie die Textilien dreißig Minuten in den Trockner oder föhnen die Kleidung für kurze Zeit.

Tipp: Beachten Sie bei jedem Imprägnierer die Angaben des Herstellers.

Welche Vorteile bietet das Waschimprägnieren?

Gegenüber der klassischen Sprühimprägnierung bietet das Waschimprägnieren mehrere Vorteile:

  • Sie atmen keine giftigen Dämpfe ein.
  • Die Imprägnierung erfolgt gleichmäßig.
  • Der Stoff nimmt die Beschichtung im feuchten Zustand besser auf.
  • Das Verfahren ist bequemer.

Ein Nachteil ist, dass in der Waschmaschine auch die Innenseiten der Kleidung benetzt werden. Das verringert die Membranfunktion.

Wo finden Sie einen guten Waschimprägnierer?

GreenHero bietet einen Waschimprägnierer für eine effektive Versieglung. Dieser verhindert das Ansetzen von Schmutz und Feuchtigkeit auf Textilien. Die Atmungsaktivität der Kleidung bleibt erhalten. Das Produkt lässt sich einfach in der Waschmaschine anwenden. Es überzeugt mit einer hohen Abriebfestigkeit. Das Unternehmen ist bekannt für seine giftfreien Tierpflege- und Tiernahrungsergänzungsprodukte. Dabei setzt es vornehmlich auf chemiearme, natürliche Waren von hoher Qualität.

Fazit: Der einfache Weg zu imprägnieren

Die Waschimprägnierung ist einfacher als das klassische Sprühimprägnieren. Der Auftrag der Beschichtung erfolgt gleichmäßig und ohne giftige Dämpfe. Auf diese Weise erneuern Nutzer die wasserabweisende Oberfläche ihrer Outdoorkleidung. Sie kommen warm und trocken durch den Regen.