20 wertvolle Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

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Kartoffeln, Äpfel, Salat, Tomaten, Joghurt, ja sogar frisches Brot. Es ist erschreckend, wie viele Lebensmittel, die eigentlich noch genießbar wären, heutzutage im Müll landen. Im folgenden Artikel findest du 20 wertvolle Tipps, die in 5 Überkategorien eingeteilt sind, mit denen du deine Lebensmittelverschwendung reduzieren kannst.

1. Erledige deine Einkäufe bewusster und lass dich nicht von Angeboten verleiten.

  • Achte darauf, nur so viel einzukaufen, dass du auch alle Lebensmittel verbrauchen kannst, bevor einige davon schlecht werden. Natürlich ist ein Großeinkauf verlockend und praktisch, die Wahrscheinlichkeit, dass Lebensmittel weggeworfen werden, ist jedoch sehr hoch.
  • Greife nicht nur zu perfektem Obst und Gemüse. Wenn nur makellose Exemplare gekauft werden, landet viel Obst und Gemüse in der Tonne, obwohl es eigentlich noch genießbar gewesen wäre.

2. Lege Wert auf die richtige Lagerung.

  • Die verschieden Kühlschrankebenen sind für verschiedene Lebensmittel vorgesehen. Das erste Fach über der Glasplatte ist für schnell verderbliche Lebensmittel vorgesehen, denn dort ist es am kältesten. Hier gehören Fleisch, Fisch und Wurst hin.
  • Die mittleren Fächer sind für diverse Milchprodukte, wie Joghurt, Sahne Milch und Käse vorgesehen.
  • Die obersten Fächer im Kühlschrank sind am „wärmsten“. Dort werden Lebensmittel gelagert, die nicht schnell verderben, zum Beispiel Senf, Marmelade, Oliven und Essiggurken.
  • Ins Gemüsefach gehören wie der Name schon sagt Zucchini, Paprika, Salat und andere Gemüsesorten.
  • In der Kühlschranktür finden Getränke, H-Milch und Lebensmittel, die ins oberste Fach gehören, ihren Platz.
  • Lebensmittel, wie Bananen, Zitrusfrüchte, Kartoffeln, Äpfel und Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank.
  • Bewahre die Lebensmittel getrennt voneinander auf, damit sie nicht so schnell verderben.
  • Vorgekochte Speisen sollten luftdicht verschlossen und im Kühlschrank aufbewahrt werden. So bleiben auch Reste mehrere Tage frisch. Eine große Auswahl an Aufbewahrungsbehältern gibt es beispielsweise im aktuellen Tupperware Katalog.

3. Verwerte Reste und kombiniere sie zu einem neuen Gericht.

  • Aus überreifen Früchten kannst du dir beispielsweise leckere Smoothies mixen.
  • Äpfel mit braunen Stellen eignen sich perfekt, um Apfelmus oder Apfelstrudel daraus zu zaubern.
  • Hummus und andere Aufstriche lassen sich gut in einer Gemüsepfanne verwerten.
  • Mit überschüssigem Eiweiß und etwas Zucker kannst du Baiser machen und dir den Tag mit diesem leckeren Nachtisch versüßen.

4. Nutze “Foodsharing” und “Fair-Teiler”

  • Beim Foodsharing geht es darum, anderen Menschen Lebensmittel anzubieten, welche man selbst nicht verbrauchen kann. Zum Beispiel, weil man gerade sehr viele Zucchini im eigenen Garten geerntet hat. Auf diesem Weg werden die Lebensmittel sinnvoll verteilt, sodass sie nicht in der Mülltonne landen.
  • Das Projekt „Fair-Teiler“ folgt demselben Konzept. Man kann seine überschüssigen Lebensmittel in offene Kühlschränke stellen, damit sie von anderen Personen mitgenommen werden.

5. Lass dich nicht vom Mindesthaltbarkeitsdatum verunsichern.

  • Lebensmittel wie Mehl, Nudeln oder Reis müssen laut Gesetz mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen sein, halten jedoch, wenn sie noch nicht geöffnet wurden, ewig.
  • Solange sich kein Ungeziefer in den Behältern breit macht, kannst du die meisten Lebensmittel auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verzehren. Das Datum steht lediglich für die „Frischegarantie“ des Herstellers, ist jedoch kein „Verfallsdatum“.

Grundsätzlich gilt: Vertraue auf deine Sinne und prüfe den Geruch und das Aussehen der Lebensmittel, die du verwendest, egal ob sie erst gekauft wurden und noch frisch sind oder nicht. Mit den oben angeführten Tipps wird es dir nun leichter fallen, der Lebensmittelverschwendung vorzubeugen und somit nicht nur dein Gewissen, sondern auch deine Brieftasche zu entlasten.