Ablauf der künstlichen Befruchtung mit IVF

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Ein unerfüllter Kinderwunsch resultiert aus zahlreichen Ursachen. Beispielsweise finden die Frauen nicht den richtigen Partner oder sie leiden an Unfruchtbarkeit. Im zweiten Fall schafft beispielsweise eine In-vitro-Fertilisation Abhilfe. Laut Wikipedia bedeutet der lateinische Begriff „Befruchtung im Glas“. Bei dieser Methode der künstlichen Befruchtung erfolgt die Fertilisation der Eizellen außerhalb des weiblichen Körpers. Die Worte in vitro weisen darauf hin, dass die Zellen zu dem Zweck in eine Retorte kommen.

In dieser beträgt die Temperatur konstante 37 Grad Celsius. Anschließend erfolgt die Zusetzung der Spermien. Für zwei Tage lagern beide Elemente in einer Nährflüssigkeit, wo die Bebrütung stattfindet. Während des Zeitraums soll es zur spontanen Befruchtung kommen.

Der exakte Ablauf der Befruchtung „in vitro“

Zunächst kommen die Patienten zu einem Beratungsgespräch in die in Polen ansässige Kinderwunschklinik InviMed. Dort finden die wichtigen Voruntersuchungen statt. Beispielsweise zählen dazu Bluttests sowie das Spermiogramm. Beide Schritte erhalten Relevanz, um eine geeignete IVF-Behandlung zu planen und eine Virenuntersuchung einzuleiten. Während des Vorgangs steht der Fertilitätsspezialist den Kunden beratend zur Seite und verschreibt den Frauen die notwendigen Medikamente. Diese nehmen sie in der Vorbereitungsphase ein.

Das Ziel besteht darin, die Anzahl der Eizellen im Organismus zu erhöhen. Vier bis fünf Tage nach Beginn der Einnahme erfolgt eine erneute Untersuchung der Dame. Dabei fertigt der Arzt ein Ultraschallbild des Beckens an. Acht bis zehn Tage nach der Hormonstimulation kommt es zur abschließenden Bewertung. Durch eine Injektion veranlassen die Mediziner zu einem festgelegten Zeitpunkt die Reifung der Eizellen. Deren Entnahme geschieht 36 Stunden später bei einem kurzen und schmerzlosen Eingriff.

Wie kommt es zur eigentlichen Schwangerschaft?

Am gleichen Tag gibt der Partner eine Samenprobe vor Ort ab. Die Eizellen befruchten die Labormitarbeiter mit dem Samen. Danach kultivieren sie diese für einen vereinbarten Zeitraum, der im Schnitt bei drei bis sechs Tagen liegt. Die Ärzte setzen ein bis zwei Embryonen in die Gebärmutterhöhle der Patientin ein. Nach einer Ruhephase reisen sie nach Hause. Bereits zwei Wochen nach der In-vitro-Fertilisation besteht die Möglichkeit, einen Schwangerschaftstest in Form eines Bluttests durchzuführen. Vier bis fünf Wochen nach der Behandlung fertigen die Ärzte ein Ultraschallbild an. Das geschieht in der Kinderwunschklinik oder beim Frauenarzt.

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