Das Baby kommt: Organisation rund um die Geburt

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Vierzig Schwangerschaftswochen sind im Nu verflogen. Damit alles rund um die Geburt so stressfrei wie möglich abläuft, ist eine gute Planung von der Wahl des Entbindungsorts bis zum Packen der Kliniktasche wichtig. Mit diesen Tipps klappt die Vorbereitung auf den großen Tag.

Die optimale Vorbereitung auf die Geburt

Ein Patentrezept für die perfekte Geburt gibt es nicht. Trotzdem können Schwangere vorab selbst einiges tun, um ihr Geburtserlebnis positiv zu beeinflussen. Um eine Hebamme wurde sich sicher schon früh in der Schwangerschaft gekümmert. Weiter ist ein Geburtsvorbereitungskurs ist sinnvoll, um vorhandene Ängste abzubauen und sich körperlich und mental auf den großen Tag vorzubereiten. Sinnvoll ist ein Besuch erst ab der 28. Schwangerschaftswoche, denn ab diesem Zeitpunkt begibt das Baby sich meist in Startposition. Da diese rund 14 Stunden dauernden Kurse sehr beliebt sind, empfiehlt sich eine Anmeldung bis spätestens um die 20. Schwangerschaftswoche herum. Achtung: Die Krankenkassen zahlen nur, wenn eine Hebamme den Kurs leitet! Kommt der Partner mit zum Kurs, muss der seinen Anteil oft selbst tragen. Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, melden sich am besten zum Kurs für Erstgebärende an. Denn in gemischten Vorbereitungskursen sind oft auch vergangene traumatische Geburtserfahrungen ein Thema, was verunsichern kann.

Bei der Wahl des Geburtsortes auf das Bauchgefühl hören

Ideal ist es, wenn der Kurs in der Klinik veranstaltet wird, in der später entbunden wird. So bekommen Schwangere ein Gefühl für die Atmosphäre. Wer noch nicht weiß, wo die Geburt stattfinden soll, kann das Angebot der kostenlosen Kreißsaalführungen in Anspruch nehmen, die in der Regel einmal wöchentlich ohne Voranmeldung organisiert werden. Manche Krankenhäuser bieten eine spezielle Sprechstunde an, in der offene Fragen geklärt werden. Sinnvoll ist es, einen Geburtsplan zu schreiben, aus dem ersichtlich wird, welche medizinischen Interventionen die Schwangere wünscht. Wichtig bei der Entscheidung für eine Klinik ist es, auf das Bauchgefühl zu hören. Das eigene Zuhause ermöglicht eine komplett selbstbestimmte Geburt zusammen mit einer Hebamme. In einem Geburtshaus erleben Gebärende die Betreuung ebenfalls individueller und liebevoller als in einer Klinik. Eine Hausgeburt und die Entbindung in einem Geburtshaus kommen allerdings für Risikoschwangere nicht infrage. Schwangere, die im Krankenhaus entbinden werden, lassen sich im Idealfall von einer Beleghebamme betreuen. So sind Vorsorge, Geburt und Nachsorge in einer Hand und eine vertrauensvolle Atmosphäre gewährleistet.

Der Klinikkoffer: Darauf kommt es an

Bei den letzten Einkäufen für die Babyausstattung darf der Klinikkoffer nicht vergessen werden. Neben Anziehsachen für das Baby benötigt auch die werdende Mutter einige Utensilien im Krankenhaus. Baby Walz, Deutschlands führender Anbieter für Babyausstattung und Umstandsmode, hat eine Liste zusammengestellt, die das Packen erleichtert. Für die Kliniktasche sollte sich tatsächlich nur auf Notwendiges beschränkt werden, denn in den Krankenhausspinden herrscht Platzmangel. Verläuft die Schwangerschaft ohne Komplikationen, sollte die Tasche für Geburtshaus oder Klinik spätestens ab der 36. Woche bereitstehen. Auch bei einer geplanten Hausgeburt ist das Packen der Kliniktasche für den Fall, dass Komplikationen auftreten, angebracht. Schließlich möchte beim Einsetzen der Wehen niemand mehr nach einem Nachthemd suchen. Da an dem großen Tag alles drunter und drüber geht, steht der Klinikkoffer am besten griffbereit im Flur.